Kanalbau

Verlängerung der U-Bahnlinie U3 im Nürnberger Westen

Erschließung & Anbindung an das öffentliche Kanalsystem

30.09.2018
Standort:
Nürnberg, Bayern
Ausführungszeit:
Mai 2018 – September 2018
Leistungsumfang:
  • 430 m Steinzeugrohre DN 150-300
  • Zwölf Beton-Fertigteilschächte DN 1.000
  • 11 m hohe Lärmschutzwand
  • Rohrgrabenverfüllung mit „Flüssigboden“ in der Wohnsiedlung
  • Verfüllung der Baugrube im U-Bahnhofsbereich
  • Betonabbrucharbeiten
Bauherr:
Stadt Nürnberg

Die Verlängerung der U3-Südwest war mit umfangreichen Maßnahmen zum Schallschutz verbunden. So wurde eine 11 m hohe Lärmschutzwand errichtet und die Arbeitszeiten sowie Geräteauswahl eingeschränkt. Die Tiefbauarbeiten zur Entwässerung von Bahnhof und Notausstiegen erfolgten in drei Bauabschnitten. In der Wohnsiedlung Genfer Straße wurder zuerst der Rohrgraben mit „Flüssigboden“ aufgefüllt. Diese erschütterungsarme Methode kam zum Einsatz, da die Verhältnisse beengt und Setzungen der angrenzenden Bebauung durch Verdichtungsarbeiten zu vermeiden waren.

In einem zweiten Schritt wurde die Baugrube am künftigen Großreuther Bahnhof in der Züricher Straße verfüllt. Exakte Abstimmung mit dem Bauherren war notwendig, da die Verfüllung der Baugrube im U-Bahnhofsbereich zeitgleich mit den Kanalbauarbeiten stattfand und der neue Abwasserkanal genau über dem Bahnhofskomplex verläuft.

Zuletzt fanden aufwendige Betonabbrucharbeiten an den bereits bestehenden Anlagen im Einmündungsbereich Herbststraße / Appenzeller Straße statt. Dies war einer der größten Herausforderungen und unabdingbar, um die geplanten Kanäle verlegen zu können.

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